Koch-Stöber

    Karl Heinz Koch-Stöber (1938-2000)

    Geboren in Weimar, als Kind zeigte sich früh seine musikalische Begabung. Er erhielt Privatunterricht im Violinspiel und wurde Schüler von Hansmann und Fritz Ehlers in Erfurt. Nach dem Abitur studierte er Musik an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar.

    1961-1967 war er als Violinist Mitglied des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Berlin. Neben seiner Tätigkeit als ausübender Musiker studierte er Malerei, er war Meisterschüler von A. von Szpinger und Michael Waimann.

    1968-1969 war er Gastdozent für Violine und Viola in Kambodscha. Aus politischen Gründen wurde er diffamiert. Er erhielt fortan keine Anstellung mehr als Musiker in der DDR. Die Tätigkeit als freischaffender Musiker und Maler war ihm verboten. In"Innerer Emigration" widmete er sich immer mehr der Malerei. Es entstanden zahlreiche Gemälde, in denen er musikalische Motive kongenial zur Darstellung brachte.

    In dieser Zeit in der DDR fristete er sein Leben durch Restaurierung von Kunstwerken.

    Nach 1989 fand sein Schaffen Anerkennung in mehreren Ausstellungen in Berlin.

    Er starb nach langer schwerer Krankheit in Berlin. Seine Rehabilitierung hat er nicht erlebt.

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