Ewald Christian Tergreve

     

    Ewald Christian Tergreve

    Maler und Graphiker des Spätexpressionismus
    1910 - 1971
    Unter der Überschrift „Vergessene Meisterwerke“ stellt
    Die < Galerie Am Rathaus> in Berlin-Schöneberg vertritt seit 2009 die Werke des Künstlers E. C. Tergreve aus dem Nachlass. Sie sind jederzeit zu besichtigen .
    E. C.Tergreve wurde 1910 in Berlin geboren, sein Geburtsname war Hans Helmut Scholz, er besuchte das Kant-Gymnasium in Berlin.  Seine Ausbildung erhielt er an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Breest, Molzahn und Melzer, anschließend an den Vereinigten Staatsschulen für bildende Künste (spätere Kunstakademie) bei Sandkuhl und als Meisterschüler von Karl Hofer. Nach dreijährigem Atelierstudium bei Georg Fuger arbeitete er als freischaffender Künstler.
    Durch seine Beteiligung an der Großen Berliner Kunstausstellung 1932 im Schloss Bellevue wurden seine Werke bekannt.
    1935 heiratete er Klara Fuhrmann, die 1942 verstarb.Aus der Ehe stammt die Tochter Marlen-Sylvia.
    Als junger Künstler kam er mit dem nationalsozialistischen Regime in Konflikt, er wurde wegen politischer Unzuverlässigkeit und Nichtbeibringung des arischen Nachweises zwangsverpflichtet.Er arbeitete im Rathaus Berlin-Schöneberg,musste in die Rüstungsindustrie und  kam als Soldat an die Ostfront. Als Schwerstkranker wurde er in die Heimat entlassen und blieb bis  Kriegsende Soldat. Seine Wohnung in Berlin-Wilmersdorf wurde ausgebombt, dadurch gingen seine Frühwerke verloren.
    Die Familie fand Unterkunft in Potsdam-Babelsberg.
    Ende 1945 wurde sein ständiger Wohnsitz Lauterbach in Hessen. Dort arbeitete er sehr zurückgezogen, aber kreativ.
    1946 Ehe mit Elfriede geborene Bangert, sie überlebte ihn um wenige Jahre. 
    1950 war er eine größere Arbeit auf der Expressionisten-Ausstellung in Rom zu sehen.
    1951 ging er auf Einladung der Französischen Hohen Kommission nach Paris. Aus dieser Zeit, aber auch von Aufenthalten in Südfrankreich und Italien, sind wunderbare Werke erhalten, die Sie in der Ausstellung bewundern können.
    Ein großes Schaffensgebiet des Künstlers war die Wandmalerei, mit der er öffentliche Gebäude, Schulen und den Gerichtssaal im Land Hessen ausstattete. Später war er an eigenen Ausstellungen und Verkäufen nicht interessiert, das mag in seiner Lebenseinstellung begründet gewesen sein.
    Tergreve befasste sich eingehend mit der chinesischen Lehre des Laotse. Er wollte sein Werk als Ganzes erhalten, deshalb ist sein Werk nach dem Kriege unter den Expressionisten nicht  so bekannt geworden.
    Wir können uns freuen, dass die Tochter des Künstlers, Frau Marlene Lammerant-Scholz, sie lebt mit ihrer Familie in Brüssel, das erhaltene Werk der breiten Öffentlichkeit zugängig machen will. Sie können die Bilder und Graphiken als kostbaren Schatz in der Kunstgeschichte  In der Galerie am Rathaus in Berlin-Schöneberg (Dr. Renita Schnorr) anschauen und käuflich erwerben.

    Eine Auswahl der Werke, Graphik und Malerei, finden Sie, wenn Sie das Gesuchte anklicken. Kunstausstellung Ewald Christian Tergreve

     



    EWALD CHRISTIAN TERGREVE

    1910 - 1971

    peintre et graveur post-expressionniste

    UNE EXPOSITION DE CHEFS-D’OEUVRE OUBLIÉS

     

    Tergreve est né à Berlin, en 1910, sous le nom de Hans Helmut Scholz. Il fré-
    quente le collège „Kant“ de sa ville natale. Formation artistique à la "Kunstge-
    werbeschule“ (Arts et Métiers) chez les professeurs Breest, Molzahn et Melzer,
    ensuite à l’institution „Vereinigte Staatsschulen für bildende Künste“ chez Karl
    Hofer et Sandkuhl. Après avoir travaillé 3 ans chez Georg Fuger, il s’installe en
    tant qu’artiste indépendant. Ses travaux ont été connus en 1932, à travers sa
    participation à la grande exposition d’oeuvres d’art au château Bellevue à Berlin.

    En 1938, il entre en conflit avec le régime national-socialiste; il est contraint au
    travail forcé à Telefunken et au service militaire en 1941/42. En 1945, il tombe
    malade d’un typhus cérébral et quitte l’armée. Les oeuvres de sa première
    période d’activités artistiques sont détruites, ainsi que son logement, pendant le
    bombardement de Berlin.

    Depuis 1945, Tergreve s’installe dans la ville de Lauterbach en Hesse, où il vit très
    rétiré et crée ses chefs-d’oeuvre.

    En 1950, il participe, avec succès, à l’Exposition des Expressionnistes à Rome.

    En 1951, sur invitation de la Haute Commission Française, il se rend à Paris. Des
    séjours dans le midi de la France et en Italie suivent. De ce temps datent les
    travaux merveilleux qui peuvent être admirés dans la GALERIE AM RATHAUS.

    Un place importante a été accordée par l’artiste à la peinture de paroi. C’est ainsi
    qu’il a équipé des bâtiments publics, des écoles et une grand salle d’audience
    dans le Land de Hesse.

    Plus tard, Tergreve ne s‘intéressa plus à des expositions ni à la vente de ses
    oeuvres. Cela était dû à une attitude philosophique influencée par l’étude des
    oeuvres du Chinois Laotse. Tergreve comprenait ses créations comme parties
    d’une seule et même oeuvre indivisible. Voilà pourquoi il n’est pas très connu
    comme peintre expressionniste.

    Grâce à Mme Marlene Lammerant-Scholz, fille de l’artiste et vivant avec sa
    famille à Bruxelles, les oeuvres de Tergreve, trésors précieux de l’art du XXe
    siècle, ont été conservées et rendues accessibles au large public. Vous pouvez
    admirer et acquérir des peintures et des gravures de Tergreve à la

     

     

    GALERIE AM RATHAUS

    Dr. Renita Schnorr

    Wartburgstraße 15

    10825 Berlin-Schöneberg

    Tél: 030 / 81.46.14.09 Fax: 030 / 81.46.14.11

    ouvert mardi, jeudi et vendredi de 15 h à 18 h













                                                                                                                                                                                                    "  #  M  Y  Z  t  u  ¢  ¿  À                     ¡      ¯
     


     
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